Seit
2 Jahren sind einige von uns Tierschützern aktiv im Auslandstierschutz
tätig. Mit einem befreundeten Verein haben wir uns für die
Türkei - Istanbul entschieden, dies ist eine Region, die damals
kaum von ausländischen Vereinen Hilfe bekam. Wir arbeiten dort
mit einem Tierheim zusammen und versuchen vor Ort einiges zu bewegen
(Kastrationen) und Tiere in Deutschland aufzunehmen bzw. direkt zu vermitteln.
Selbst haben wir türkische Katzen und Hunde übernommen. |
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Der
Verein in Istanbul hat in einem umzäunten Waldstück ein Heim
für Hunde errichtet, insgesamt werden dort 200-300 Tiere versorgt.
In einzelnen Sektoren leben Hunde in Gruppen von 10-20 Tieren. Sie haben
Hütten, bekommen Wasser und Futter (meist eingeweichtes Brot vermischt
mit Trockenfutter - was eben zu bekommen ist). Die Tierpfleger geben
sich viel Mühe und gehen liebevoll mit den Tieren um. |
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Doch
es ist eine Endstation für Hunde, vermittelt werden im Land kaum
Tiere, in der Religion ist ein Hund ein unsauberes Tier, was keinen
Zutritt zum Haus erhält. Hunde, meist teure Rassetiere, werden
als Prestigeobjekt angekettet vorm Haus gehalten oder sie bewachen -
ebenfalls an der Kette - Schrottplätze oder landwirtschaftliche
Flächen. Außerdem gibt es Tausende Straßenhunde, die
ihr Überleben auf Müllhalden oder bei Touristen sichern. |
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Auch
Katzen leben meist auf der Straße. Sie haben es gegenüber
der Hunde etwas einfacher. Sie werden eher geduldet und bekommen etwas
Essbares hingeworfen. Leben aber inmitten der Großstadt sehr gefährlich.
Ihr Lebensraum hat uns sehr begeistert. |
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Viele
Tiere kommen verletzt (angefahren oder misshandelt), fast verhungert
oder als Welpen ins Heim. |
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Hunde
die nach Deutschland dürfen, werden für die Reise vorbereitet
(Pass, Impfungen, tierärztl. Attest, Bluttest, Chip), Von Istanbul
aus wird der Transport organisiert - wir bemühen uns um eine Vermittlung. |
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Fortsetzung folgt |
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